Archiv für den Monat: Februar 2019

Hamburg! Gerechte Staat: Sozialmarkt

Kontrolle statt Vertrauen

„Zusammenraufen“, müsse man sich, erklärte Holger Stuhlmann, Leiter des Hamburger Amtes für Familie, man kenne und brauche sich. Daran ließ die Diskussion an diesem Abend keinen Zweifel. Es fielen offene Worte. Man hörte einander zu, nahm Kritik an, in wechselseitigem Vertrauen. Und doch war bei der Diskussion über „Soziales Unternehmertum und das Subsidiaritätsprinzip“ am 19. 2. 2019 spürbar, dass sich etwas verschoben hat im Verhältnis zwischen der Stadt und den Wohlfahrtsverbänden. Weiterlesen

Gewinnorientierte Soziale Arbeit

Soziale Marktwirtschaft

Einladung zur DIskussion am 19. Februar 2019
„Hamburg! Gerechte Stadt“

Der Titel der Veranstaltung klingt nach
sozialwissenschaftlichem Schwarzbrot: „Soziales Unternehmertun und Subsidiaritätsprinzip – passt das (noch) zusammen?“ Gefragt, warum Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Diakonie diese Veranstaltung besuchen sollten, breitet  Christof Beckmann, Professor an der Ev. Hochschule des Rauhen Hauses, interessante Fakten aus. Sein Vortrag wird die Veranstaltung einleiten.

Vor 20 Jahren sei „der Startschuss für den Umbau des Sozialstaates“ gefallen. Die sozialdemokratischen Regierungschefs Tony Blair und Gerhard Schröder veröffentlichten damals  ihr Konzept eines „Aktivierenden Staates“. Der Staat müsse sich darauf beschränken, soziale Entwicklungen zu steuern. Soziale Unternehmen sollten in Konkurrenz um die besten Lösungen eintreten. Schlagworte wie „Fordern und Fördern“ gaben die Richtung vor: die „verkrusteten“ und „verfilzten“ Beziehungen zwischen Wohlfahrtsverbänden und Kommunen sollten „transparent“ werden. Weiterlesen

DAS PROJEKT „INTERKULTURELLE ÖFFNUNG“ DER DIAKONIE

DAS PROJEKT „INTERKULTURELLE ÖFFNUNG“ IN NORDERSTEDT

Es kommt darauf an, im Gespräch zu bleiben

„Wir müssen miteinander sprechen, Interesse am Anderen haben. Und wir dürfen die Geduld nicht verlieren“, erklärt Barbara Heyken vom diakonischen „Projekt Interkulturelle Öffnung“ in Norderstedt. Sie und ihre Kollegin Nadine Rupnow wollen sensibilisieren – für die Lage der Geflüchteten, für die Bedürfnisse der Ansässigen. Integration ist das Ziel.

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